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Früherkennungssystem
Strategische Früherkennung
Früherkennungsprozess
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Strategische Früherkennung
Viele Unternehmen haben in den vergangenen Jahren den Prozess der Strategieumsetzung durch verschiedene Performance Measurement-Systeme wie beispielsweise die Balanced Scorecard signifikant verbessert. Trotz alledem wurden sie von dynamischen Veränderungen in ihren Marktumfeldern immer wieder überrascht. Erst im Nachhinein wurde erkannt, dass selbst den "urplötzlich" auftretenden Ereignissen sogenannte "schwache Signale" vorausgegangen waren, die man bei entsprechender Sensibilität hätte im Vorfeld erkennen können. Die Aufnahme und Bewertung solcher Informationen ist Gegenstand der strategischen Früherkennung. Bestimmte Früherkennungssysteme helfen, Risiken zu vermeiden.
Siehe auch: Indikatoren, schwache Signale, Kennzahlen, Früherkennungssystem.
Strategische Frühaufklärung
Die strategische Frühaufklärung resultiert aus einer fundamentalen Kritik an ihren Vorläufern - Frühwarnung und Früherkennung. Frühaufklärung soll als umfassende und notwendige Kernaufgabe eines jeden strategischen Management angesehen werden. Wie ein roter Faden soll sie sich durch sämtliche Teilsysteme der Planung hindurch ziehen. Das Konzept der strategischen Frühaufklärung deckt sich weitgehend mit dem des strategic issue management
Strategische Frühwarnung
Die ersten Ansätze zum Erkennen von Diskontinuitäten werden meist als Frühwarnung bzw. Frühwarnsysteme bezeichnet. Die Frühwarnung mit interner Orientierung besteht aus Planungs- und Kontrollrechnung und soll durch laufende Soll - Ist - Vergleiche mögliche Gefährdung so frühzeitig signalisieren, dass noch Zeit für Gegenmaßnahmen bleibt. Dagegen zielen Frühwarnsysteme der externen Kategorie auf die Abschätzung der zukünftigen Unternehmensentwicklung anhand von (veröffentlichten) Daten aus Rechnungswesen bzw. Bilanz.
Risikomanagement
Das Umfeld der Unternehmen auf dem Weg ins 21. Jahrhundert ist geprägt durch Entwicklungen wie die zunehmende Globalisierung des Wettbewerbs, dem Eintritt in das Informationszeitalter, wachsende Komplexität und fortschreitende Dynamisierung. Diese Rahmenbedingungen bedeuten neue Herausforderungen. Es wird immer schwieriger ein Unternehmen unter Kontrolle zu halten. Das wachsende Missverhältnis zwischen der Reaktionszeit, die aufgrund von gestiegener Komplexität benötigt wird, und der abnehmenden Reaktionszeit, die tatsächlich zur Verfügung steht, erschwert die Unternehmensführung weiter. Spätestens seit den spektakulären Unternehmenskrisen Anfang der neunziger Jahre, denen im In- und Ausland ein unkontrollierter Einsatz von derivativen Finanzinstrumenten zu Grunde lag, ist das Thema Risikomanagement in aller Munde. Siehe auch: Marktrisiko, Unternehmensrisiko, Rechtsrisiko, operatives Risiko, Zinsrisiko, Währungsrisiko, Länderrisiko.
Trendmanagement
Ziel des Trendmanagements ist es, die große Anzahl der gesammelten Trends auf ein handhabbares Maß zu reduzieren. Dieser Filterprozess besteht aus drei Schritten - der Clusterung, der Bewertung weniger relevanter Trends und der Trend-Impact-Analyse. Sie auch Trendscout, Trendforschung, Trendaussage, Prognose, Marktforschung, qualitativ, Cocooning, Clanning, Trend Forschung, Marketing Kommunikation, Marktforschung Trend, Marktforschung Trendforschung.
Wissensmanagement - System
Der Begriff "Wissensmanagement" oder "Knowledge Management" ist ein Koloss. Wie der Begriff selbst ausdrückt: Es geht um das gesamte Management des Wissens einer Organisation. Das bedeutet natürlich weit mehr als die Anschaffung von Tools. Es ist eine große Management-Aufgabe und bezieht sich auf das gesamte Unternehmen. Mitarbeitern muss die Bedeutung und der Wert des Wissensaustauschs und der Dokumentation von Know-how und Wissen vermittelt werden. Das gesamte Unternehmen muss eine Kultur der Kreativität bieten. Zu Wissensmanagement-Systemen gehören: ·
Information Retrieval / Recherche-Werkzeug (das schnelle Finden der relevanten Informationen)
· Kompetenzen identifizieren (transparente Sicht auf die Kompetenzen, Erfahrungen und Tätigkeiten der Mitarbeiter)
· Aufbau eines Wissensnetzwerks, um transparent zu machen, wer was weiß und wann was schon mal gemacht wurde
· Organisieren, Vermitteln, Sichern von unternehmensrelevantem Wissen und Informationen
· Bau von intelligenten Portalen
· Automatisches Liefern von Content (v.a. News) für Online-Plattformen
Siehe auch: Wandlungsfähigkeit, Agilität, dynamische Planung, issue-management.
Strategische Vorausschau
Strategische Vorausschau meint den gemeinsamen Gebrauch von Früherkennungsprozessen und Szenarien in Planung. Durch diese Verknüpfung wird die Effizienz der Früherkennung deutlich erhöht. Erfolgreiche Planung zeichnet sich durch Weitblick - englisch: foresight - aus. Nur wer vorausschauend denkt, kann Zukunft gestalten und verhindern, auf unvorhergesehene Entwicklungen kurzfristig reagieren zu müssen. Foresight-Prozesse helfen, systematisch und übergreifend die längerfristige Zukunft von Wissenschaft, Wirtschaft, Technik und Gesellschaft zu beschreiben. Dabei werden Entscheidungen von heute in den Kontext der wahrscheinlichen Entwicklungen von morgen eingebunden und so diejenigen Forschungsbereiche und Schlüsseltechnologien identifiziert, die künftig große wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung haben werden. Weltweit ist der Bedarf an solchen Verfahren in den vergangenen Jahren stark angestiegen. Siehe auch: Delphi-Methode, Delphi-Studie, Szenariotechnik.
Links und Download
Scnerio Management ScMI
Szenariotechnik
Strategische Vorausschau
Produktinnovation
Strategische Planung
Szenario Management